Wissen & Haltung · Katrin Winkelmann

Bundesweite Hypnoseausbildungen?

Bundesweite Hypnoseausbildungen?

Ja, habe ich jahrelang gemacht. Jetzt haben meine Seminare ein festes Zuhause.

Okay, Challenge accepted. Und gedanklich packte ich schon wieder den Transporter.

  • Meine elektrischen Hypnose-Relaxsessel? Keine Chance. Also wieder einfache, transportable Schwingstühle.
  • Mein großer Monitor für die Präsentationen im Unterrichtsraum? Bleibt natürlich auch in Leipzig. Also wieder Beamer, Beamertisch, Kabelsalat und Co.
  • Mein Soundsystem? Auch nichts für unterwegs. Also wieder eine einfachere Lösung, vermutlich kleine MP3-Musikboxen.
  • Und bei Kaffeemaschine, Wasserkocher und Pausenversorgung sah es ähnlich aus: Es musste wieder robuster, einfacher, transportfähiger und weniger werden.

Und mit jedem gedanklichen Downgrade verschwand dieses „Yeah, ich rock’s wieder“ ein bisschen mehr.

Bis ich dachte: Och … och nee. So will ich’s eigentlich gar nicht.

Und dann hat es Klick gemacht.

Vor einem Jahr fühlte sich meine Entscheidung für Leipzig ziemlich pragmatisch an: weniger Organisation, weniger Reisen, also besser mit meinen Praxisterminen vereinbar.

Jetzt habe ich verstanden, was es wirklich ist: Ich will diese Kompromisse nicht mehr.

Hier in Leipzig habe ich alles so eingerichtet und organisiert, wie es für Hypnose, Hypnoseseminare und tägliche Übungen optimal ist.

Und jetzt habe ich auch verstanden, warum ich bei meinen Seminaren im letzten Jahr manchmal dieses merkwürdige Gefühl hatte, als ob ich irgendetwas vergessen hätte oder etwas fehlen würde.

Es fehlte einfach nur das, was sieben Jahre lang ganz selbstverständlich zu den Tournee-Seminaren dazugehört hatte:

die Improvisationsherausforderungen und die vielen Nebenbaustellen.

Wenn du ständig temporär fremde Räume anmietest, glaubst du irgendwann, wirklich alles schon erlebt zu haben und es beim nächsten Mal vorher abklären zu können.

Glaub mir: Irgendwas Neues kommt trotzdem.

  • Da hast du die Räume bis 19:30 Uhr angemietet und um 19 Uhr klingeln schon die Teilnehmer der nächsten Veranstaltung, weil die es gewohnt sind, immer eine halbe Stunde früher reinzukommen – was dir nur vorher keiner verraten hat.
  • Oder mitten im Unterricht, im Zweifel sogar mitten in einer Live-Demo, kommt der Vermieter rein, weil er „nur schnell etwas holen“ möchte.
  • Oder du kommst an und stellst fest: Die Sonnenschutzvorhänge vom Foto sind nicht mehr da, die Steckdosen liegen völlig ungünstig und die zugesagten Beistelltische fehlen auch.
  • Und dann gibt es nur eine zentrale Toilette für sämtliche Veranstaltungen im Seminarhaus. Also legst du deine Pausen so, dass deine Teilnehmer möglichst nicht gleichzeitig mit 50 anderen Leuten vor dem Klo stehen. Aber hey – Klopapier war immer da.
  • Auch auf ein freundliches „Kaffee und Snacks sind gegen einen kleinen Aufpreis mitbuchbar, eigene Verpflegung brauchen Sie nicht mitzubringen“ sind wir dann nicht mehr hereingefallen – nachdem diese 3-Liter-Pumpkannen neben der 08/15-Waffelmischung auf dem Tisch standen und das, was da herauskam, nur mit sehr viel Wohlwollen als Kaffee durchging. wie du 9 Teilnehmern, die jeweils knapp 6.000 Euro für ihre Ausbildung bezahlt haben, am nächsten Morgen erklärst, dass sie bitte die bereitgestellten piefigen Puschen anziehen sollen.  Sogar dafür haben wir eine Lösung gefunden.

Und beim nächsten Mal stand eben auch so etwas auf der Liste der Dinge, die vorher abgeklärt werden mussten.

Alles für sich genommen keine Katastrophe. Manches eher ein Schmunzler. Manches schon eine echte Herausforderung.

Alles stand. Alles funktionierte. Alles war da. Und mein breites Grinsen kam von Herzen.“.

Und wenn ein Seminar erfolgreich zu Ende ging, war das natürlich – und ist es bis heute – ein verdammt gutes Gefühl.

Und das hat wirklich Spaß gemacht. Tja. Nur hatte genau dieser Teil mit dem eigentlichen Sinn des Seminars überhaupt nichts zu tun.

Und genau diesen Teil brauche ich heute nicht mehr.

Wahrscheinlich würde ich auch das hinkriegen. Aber das muss ich mir wirklich nicht mehr beweisen. Improvisation beherrsche ich sehr gut.

Heute investiere ich diese Energie lieber dort, wo sie wirklich einen Mehrwert für dich generiert.

Meine Seminare muss ich nicht mehr an die ständig wechselnden Gegebenheiten anpassen. Heute habe ich die Gegebenheiten in Leipzig für Hypnoseseminare optimiert.

Und trotzdem ist auch heute ein Kompromiss nötig. Nur ist es diesmal einer, den ich echt gut finde.

Früher haben wir das komplette Seminar möglichst nah zu euch gebracht. Heute kommt ihr zu mir nach Leipzig.

Für dich bedeutet das wahrscheinlich ein paar Kilometer mehr Anreise.

Für mich bedeutet es, dass ich auf ein bisschen zusätzliches Training für mein Improvisationstalent verzichten muss.

Dafür bleiben mir mehr Zeit, Aufmerksamkeit und Energie für die Dinge, um die es wirklich geht:

Um dich und das, was dein Seminarerlebnis bestmöglich macht.

Ich finde: Win-Win. Und du?


Zu den Hypnoseausbildungsterminen in Leipzig

2026 Leipzig


[P.S.: Ausnahmen darf es geben.
Wenn ihr mindestens vier seid und mich samt Seminar unbedingt bei euch haben wollt, sprecht mich einfach an.

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